Karyotyp aus Abortusmaterial (Fibroblastenkultur)
In das Labor eingesendetes Material: Geringste Mengen an Abortusmaterial (Gewebe)
Analysetechnik: Nach mechanischer Zerkleinerung wird von diesem Gewebe im Labor eine Kultur angesetzt. Nach Anwachsen genügender Zellen werden die Chromosomen präpariert, gebändert und zur Erstellung des fetalen Karyotyps herangezogen.
Dauer der Befunderstellung: Die Zeit, die benötigt wird damit genügend Zellen angewachsen sind, ist abhängig von der eingesendeten Gewebesorte und von der Vitalität der Probe. Die Dauer der Befunderstellung ist daher sehr variabel (Minimum 4 Tage).
Aussagekraft der Analyse: Mittels dieser Analyse können die häufigsten Erbkrankheiten (wie z.B: Mongolismus, Patau-Syndrom, Edwards-Syndrom, Klinefelter Syndrom, Turner Syndrom etc.) ausgeschlossen werden. Zusätzlich kann anhand dieser Analyse jegliche Abweichung eines normalen menschlichen Karyotyps nachgewiesen werden.
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